Babesiose

Die Babesiose wird auch als Hundemalaria bezeichnet. Sie zeigt sehr ähnliche Symptome wie die einer Malaria beim Menschen.

Die Übertragung erfolgt über einen Zeckenbiss der Auwaldzecke. Die Babesien, kleine intrazelluläre Parasiten, verbreiten sich nach dem Biss sehr schnell über die Blutband und schädigen Organe. Die Babesiose hat eine sehr kurze Inkubationszeit von gerade mal 14 Tagen! Das ist die Zeit vom Zeckenbiss bis zum Ausbruch der Erkrankung. Wird die Babesiose nicht rechtzeitig erkannt, verläuft sie in jedem Fall tödlich.

Symptome

gestörtes Allgemeinbefinden und dramatische Fieberschübe
Appetitverlust
Gewichtsverlust
Erschöpfung
Anämie (Blutarmut) durch die Zerstörung der roten Blutkörperchen
Blutiger Urin
Ausscheidung von Bilirubin (Blutfarbstoffabbauprodukt) über den Urin
Gelbsucht
Leber- und Milzvergrößerung
Bauchwassersucht und Ödeme
Haut- und Schleimhautblutungen (Blutplättchenmangel)
Blutgerinnung innerhalb der Blutgefäße
Entzündungen der Schleimhäute in Maul und Magen
Muskelentzündungen
Epilepsieähnliche Krampfanfälle und Lähmungen sind möglich

Es droht der Tod durch Atemnot, Anämie und Nierenversagen.

Eine solche Erkrankung gehört schnellstmöglich tierärztlich behandelt!

Wie können Sie vorbeugen?

Suchen Sie unbedingt nach jedem Spaziergang Ihren Hund nach Zecken ab! Verwenden Sie keine aggressiven Zeckenschutzmittel (Halsbänder, Spot-Ons). Sie enthalten Nervengifte, machen die Hunde krank und noch anfälliger für Angriffe von aussen.
Ernähren Sie Ihren Hund artgerecht, d. h. mit rohem Fleisch und Rohkost. Diese Ernährung garantiert einen gesunden pH-Wert im Organismus. Parasiten befallen nur Tiere, bei denen der Organismus im Ungleichgewicht ist.

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, biete ich seit vielen Jahren die Prophylaxe mit der entsprechenden Nosode an.

Borreliose und Babesiose

© Tierheilpraxis Elisabeth Caspers



Babesiose

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