Ehrlichiose beim Hund

Die Ehrlichiose ist eine parasitäre Infektionskrankheit. Die Übertragung erfolgt durch einen Zeckenbiss. In diesem Fall ist es die braune Hundezecke. Wie bei der Anaplasmose verläuft die Erkrankung in akuten und chronischen Phasen. Ehrlichien sind Bakterien und gehören wie Anaplasmen zur Ordnung der Rickettsien. Im Gegensatz zur Anaplasmose gehört die Ehrlichiose nicht zu den Zoonosen. Früher wurden beide Erkrankungen als Zeckenfieber bezeichnet.

Die Übertragung beginnt bereits drei Stunden nach dem Zeckenbiss! Die Inkubationszeit beträgt 7 – 20 Tage. Ein Hund, der Ehrlichiose-infiziert ist, hat damit ein Leben lang zu kämpfen. Wirtstiere sind Hunde, Schafe, Rinder, Pferde, Wölfe, Füchse, Rotwild und Nagetiere.

Symptome

In der akuten Phase:
Eine klare Differenzialdiagnose muss vorliegen, denn die Symptome sind mit der Anaplasmose fast identisch. Die Ehrlichiose verläuft schwerwiegender.

In der chronischen Phase:
Appetitmangel
Abmagerung
Autoimmune Prozesse
Schäden an Knochenmark und im Blut
Gehirnschäden
Muskelschwund
Erblindung
Epilepsie
Zellabnahme in allen drei Zellreihen der Blutkörperchen (Anämie, Leukopenie, Thrombopenie)
Hornhauttrübung
Entzündung der mittleren Augenhaut
Netzhautablösung,
Nierenschäden mit einer übermäßigen Ausscheidung von Proteinen

Therapie

Schulmedizinisch erfolgt die Therapie mit Antibiotika. Diese führen nicht zur Eliminierung des Erregers und die Erkrankung bleibt in fast allen Fällen ein Leben lang bestehen. Eine ganzheitliche Konstitutionsbehandlung mit Klassischer Homöopathie gibt Ihrem Hund Stabilität.

© Tierheilpraxis Elisabeth Caspers


Ehrlichiose beim Hund

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