Anaplasmose beim Hund


Anaplasmose zählt zu den parasitären Infektionserkrankungen. Die Übertragung erfolgt durch Zecken, in Europa durch den sog. Holzbock. Anaplasmen schädigen die Blutzellen Granulozyten und Thrombozyten. Es gibt eine akute und eine chronische Phase.

Anaplasmen sind Bakterien und gehören zur Ordnung der Rickettsien. Achtung: Anaplasmose zählt zu den Zoonosen! Beim Menschen löst sie die Humane granulozytäre Ehrlichiose aus.

Die Übertragung setzt ca. 24 Stunden nach dem Zeckenbiss ein Die Inkubationszeit beträgt 5 bis 20 Tage. An dieser Erkrankung leiden infizierte Hunde oft ein Leben lang.
In Europa zählen Mensch, Hund, Schaf, Ziege, Katze, Rind, Pferd zu den Krankheitsträgern.
Der Erreger tritt häufig in Begleitung von Infektionen wie Ehrlichiose, Babesiose und Borreliose auf.

Symptome

In der akuten Phase (1-3 Wochen):

Fieber
Apathie und Lethargie
Appetitmangel
Störungen im Magen-Darmbereich
Leber- und Milzvergrößerung
Anämie
Lymphknotenschwellungen
Thrombozytopenie
Nasenbluten
Zahnfleischbluten
Petechien ( = stecknadelkopfgroße Einblutungen in Haut u. Schleimhäuten)
Lähmungserscheinungen
Polyarthritis


In der chronischen Phase:

Panzytopenie (= starke Verminderung aller drei Blutzellreihen)
Uveitis (= Entzündung der mittleren Augenhaut)
Lähmungserscheinungen
Polyarthritis
Neurologische Ausfallerscheinungen
Ehrlichiose-ähnliche Symptome

Therapie

Bei akuten Symptomen mit entsprechenden Veränderungen im Blutbild ist eine tierärztliche Behandlung mit Antibiotika erforderlich. Eine ganzheitliche Behandlung zur Stärkung des Patienten mit Klassischer Homöopathie empfehlenswert.

© Tierheilpraxis Elisabeth Caspers


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